Neuland. Kunst auf neuen Wegen.

Samstag, 7. und Sonntag, 8. September 2019

Das Ende des II. Weltkrieges war auch in der Bildenden Kunst ein bedeutender Punkt der Veränderung und Zäsur.

Durch den Eingriff der Nationalsozialisten in die Kultur und der Begründung einer eigenen nationalsozialistischen Kulturpolitik wurde viel der bis dahin gewachsenen Strukturen in der Bildenden Kunst zerstört. Viele Künstler erhielten Arbeitsverbot, galten als “Entartete Künstler“. Sammler, Galeristen, Kunstwissenschaftler u.a. vor allem Juden, wurden verfolgt, ermordet oder mussten in die Emigration gegen. Gleichzeitig setzten die Machthaber eine eigene nationalsozialistische Ästhetik in der Kunst dagegen.

 

Dies alles führte dazu, dass nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches bei den Avantgardisten und jungen Künstlern die Meinung vorherrschte, dass es kein Anschluss an die Kunst 1933 bis 1945 erfolgen konnte. Sondern dass ein neues Kunstschaffen dagegen gesetzt werden musste.

 

Die Künstler des Informel und der ZERO Kunst sind hierfür ein wichtiges Beispiel. In Italien waren es z.B. die Künstler der Arte Povera. Die neue Kunst zeichnete sich, neben der Abstraktion, vor allem durch das Einbringen von neuen Materialien wie Feuer, Licht, Nägel, Plastik u.a. aus. Hier wurde NEULAND betreten.

Dieser Trend setzt sich bis heute fort. Alles, was technisch möglich wurde, nutzten nun Künstler für ihre Arbeiten aus. Neue Medien wie die Videokunst, neue Fototechniken aber auch neu entwickelte Materialien stehen hierfür.

 

Dies wir in dieser Ausstellung zu den „Tagen der Kunst“ 2019 abgebildet.

Zu den Künstlern der Ausstellung gehören Gerhard Hoehme, Peter Brüning. Heinz Mack, Günther Uecker, Christian Megert, Gereon Krebber, Paul Schwer, Andreas Bee, Lea Lenhardt, Ahmed Ibrahim, Dejan Saric u.a.


Die Tage der Kunst 2017 sind erfolgreich beendet worden. Nachfolgend finden Sie einige fotografische Impressionen.